Meine persönliche SHINE A LIGHT Story — Wie alles begann.

Ein trüber Freitagmorgen im Januar 2018 veränderte mein Leben. An diesem Tag erhielt ich die Diagnose Eierstockkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Meine bis dato heile Welt brach plötzlich zusammen. Ab da ging alles ganz schnell. Operation und anschließend die erste Chemotherapie. All die unschönen Nebenwirkungen sind kein Bestandteil dieses Blogbeitrags – bis auf eine: entzündete Haut, geschwollen, gerötet und extrem trocken. Das kannte ich so nicht. 

Wenn die Haut verrückt Spielt

Seit Jahren konnte ich auf meine Haut fast alles auftragen, sie sah immer blendend aus. Und plötzlich half gar nichts mehr. Meine gewohnte Hautpflege funktionierte nicht mehr. Alle Versuche mit besänftigenden Seren, Cremes und Masken machte meine chemogeschädigte Haut noch schlimmer. Die Hautpflegeempfehlung aus der Apotheke brachte keine Besserung. Den Besuch beim Dermatologen hätte ich mir sparen können. Dort bekam ich ein „mitfühlendes Schulterzucken“ und dazu ein „ …da müssen Sie jetzt durch“. Den dritten Versuch startete ich dann voller Hoffnung mit Bio-zertifizierter Naturkosmetik. Leider enthalten die meisten dieser Produkte ätherische Öle, die als Duftstoffersatz dienen und bei besonders empfindlicher, barrieregeschädigter Haut nicht empfehlenswert sind. Ich probierte es trotzdem. Das Ergebnis? Meine Haut brannte bereits nach dem ersten Auftragen noch mehr. Schade, dass die Kosmetikindustrie keinerlei Produkte bietet, die wirklich aus der Bahn geratener Haut helfen, dachte ich mir. 

Sich wohler fühlen durch gutes Aussehen mit bedenklichen Inhaltsstoffen in meinem Cremetiegel? Wie geht das?

In meiner Klinik wurde mir ein Patientenprogramm zum Thema Kosmetik und Gesichtspflege empfohlen. Obwohl ich seit über 20 Jahren in der Kosmetikindustrie als internationale Trainerin weltweit mein Fachwissen zum Thema Haut und Inhaltsstoffe vermittelte, nahm ich voller Hoffnung an diesem Seminar teil. Ich fand es großartig, dass betroffene Frauen dort lernen, sich wieder wohl zu fühlen in ihrer Haut. Augenbrauen, Rouge, Lippen, Kopfbedeckung … allerdings irritierte mich die mit Hautpflegeprodukten gefüllte Goodie-Tasche, die jede Teilnehmerin bekommt, um so mehr. Wieso enthalten fast alle dieser Produkte bedenkliche Inhaltsstoffe wie Parabene, Weichmacher, PEGs , Mineralöl oder chemische Lichtschuztfilter, die z. T. hormonell wirksam sind? Die Liste könnte ich hier endlos fortführen. Soll das gut sein für eine geschädigte Hautbarriere wie meine? Leider hatte die verantwortliche Organisation, die dieses Seminare mit guten Absichten durchführt, auch keine logische Antwort auf all meine kritischen Fragen und gab die Verantwortung, womit ich meine Haut in dieser Zeit pflege, an meine Onkologin weiter. Schade, dachte ich mir. Ich war auf mich allein gestellt und ging an die Arbeit. Ich experimentierte mit unterschiedlichen Wirkstoffen, die speziell für eine barrieregeschädigte Haut wie meine empfohlen werden. Und so entstand SHINE A LIGHT.

Begeisterung kehrt zurück

Eines ist sicher: Nicht alle synthetischen Inhaltsstoffe sind schlecht, und nicht alle natürlichen gut für unsere Haut. Für mich war dennoch klar, dass in meine Hautpflege nur Wirkstoffe kommen, die ich auch „essen“ kann. Meine erste Testperson war ich selbst und ich bin bis heute begeistert. Nach dem ersten Auftragen des Prototyps meines Gesichtsöls schwanden entzündete Hautstellen und Juckreiz nach und nach. Rötungen traten nur noch an dem Tag der Chemotherapie in abgeschwächter Form auf, die ich dann gut im Griff hatte. 

Wie eine zweite Haut

Diese spezielle Rezeptur gab ich an andere betroffene Frauen weiter, und stellte fest, dass der Großteil die gleiche Erfahrung machte. Daraus entstand dann eine Marke mit zunächst fünf intensiv getesteten und in Deutschland hergestellten Produkten. Das Schöne daran: Sie sind so entwickelt, dass nicht nur die angegriffene Haut davon profitiert, sondern jede andere Haut auch. Für mich ist diese Pflege wie eine „zweite Haut“.

Hier findest du unsere Produkte.

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